Zeugnisse - Hit Gemeinde Wien

Klara

Ich komme aus einer Familie, wo die Bibel nicht nur aus Gewohnheit im Regal stand. Meine Eltern haben alles gemacht, um uns Kinder nach den bekannten christlichen Prinzipien zu erziehen. Für uns hat das die Babytaufe und mit 14 die Konfirmation in die unitarische Kirche bedeutet. Jahrelang nahm ich an der Bibelschule für Kinder teil, habe mir verschiedene Geschichten über Jesus zugehört, und trotzdem war ich mit 17 bereits davon überzeugt, dass die ganze Sache mit Gott eine Erfindung kluger Menschen sei, die ihre Kinder zähmen wollen. Mit 16 las ich die verschiedensten Bücher über Buddha, begann die einfachsten Yoga-Übungen und autogenes Training zu erlernen, dann machte ich Bekanntschaft mit den Thesen verschiedener namhafter Philosophen, wie Sokrates, Platon, Kant oder Hegel; wollte die Welt retten, nachdem ich die Bücher mancher utopistischer Denker und die Ideologie des Kommunismus kennen gelernt habe, aber eine Person, die mich zu Gott, dem Schöpfer des Universums gebracht hätte, fand ich nicht. Im letzten Gymnasialjahr sagte ich dann einmal zu meiner Mutter, dass ich Atheist geworden bin, weil ich an der Existenz Gottes nicht glaube. Meine Mutter war der Meinung, dass ich den Gedanken über Gott trotzdem nicht verwerfen soll, es ist besser, wenn ich die Glut in die Asche verstecke, und mit der Zeit werde ich die Wahrheit diesbezüglich auch finden.

So vergingen mehr als 10 Jahre, ich lebte so, wie die meisten Menschen. Die kleinen Freuden des Alltags halfen mir, die größeren Probleme zu vergessen. Mit 33 habe ich alles, was ich bis dahin aufgebaut habe, verlassen. Ich wollte dieses kleinbürgerliche Leben nicht mehr weiterführen!

Es wurde mir plötzlich bewusst, dass eine übernatürliche Kraft das Leben der Menschheit sehr wohl sowohl positiv, als auch negativ beeinflusst.
• Es muss einen Gott geben, der gut ist, aber es gibt anscheinend auch eine andere Person, die für uns Menschen nur Böses zurichten will – gelang ich zu der Überzeugung.
Ich muss diesen Gott finden! – war der nächste Gedanke, und ich begann wieder Bücher, die ich als geeignete dafür eingestuft hatte, zu lesen. So lernte ich den Koran, die „Perlen“ der esoterischen Literatur, die verschiedenen asiatischen und fern orientalischen Thesen über das Übernatürliche kennen. Je mehr ich mich in diesen Ideen und Ideologien vertieft hatte, desto tiefer bin ich schließlich in die Depression gefallen. Komischer weise haben sich in mir Depression mit Aggression abwechselnd sichtbar gemacht.
• Ich muss Gott unbedingt finden! Sonst bin ich verloren!
Es hat mich eine besondere Form der Angst überfallen. Ich bin in die katholische Kirche gegangen. Dort war die Angst noch deutlicher zu spüren. Ich wollte verschiedene okkulte Objekte kaufen, die meine Angst hätten nehmen sollen. Leider waren sie so teuer, dass ich mir den Kauf keines von ihnen leisten konnte. Diese Angst hat mich auch in der Arbeit beeinflusst, die Kollegen haben um mich einen großen Bogen gemacht und ich bekam auch keine Monatserhöhung.
Im Herbst 1991 machte ich Bekanntschaft mit einer jungen Frau, und nach kurzer Zeit sprachen wir schon über Gott. Sie war eine moderne, hübsche, wohlhabende, verheiratete Frau, die ebenfalls Gott gesucht hatte. Ihre Freundin ist ein Jahr vorher zum Glauben an Jesus gekommen, und ihr Leben hat sich plötzlich eine positive Wendung gemacht. Meine neue Freundin gab mir Bücher, die über todkranke Menschen berichteten, die von ihrer Krankheit durch Jesus geheilt worden waren. Irgendwie haben mich diese Bücher irritiert, ich konnte nicht verstehen, was eine solche moderne Frau mit diesem, vor fast zweitausend Jahren gestorbenen Menschen, der angeblich der Sohn Gottes sei und auch jetzt lebt, und Menschen in Not hilft, am Hut haben kann. Ich wollte die Bücher nicht lesen. Die neue Freundschaft war dennoch für mich irgendwie wichtig, deshalb las ich dann die Bücher und ohne etwas darüber zu sagen, gab ich sie ihr wieder zurück. Jesus wollte ich nicht akzeptieren. Nach Buddha, Allah, Konfuzius, Nostradamus, Hanussen u.s.w. war Jesus für mich nicht genug bedeutungsvoll, die philosophischen Gedanken haben mir auch gefehlt, die ich bei den anderen gelesen habe; Jesus hat „nur“ Kranken geheilt, Drogensüchtige befreit und mein stolzes Ego haben solche Geschichten nicht besonders beeindruckt. Die Wendung kam im März 1992, als mir diese Freundin wieder ein Buch gab, das einen viel versprechenden Titel hatte, „Die vierte Dimension“, von einem gewissen Paul Yongi Cho geschrieben. Das Buch war wieder das Zeugnis eines todkranken Menschen, den Jesus Christus geheilt hatte, aber die Geschichte dieses Herrn Cho, und der Gott, der ihm half, haben auf meine Fragen über die Person Gottes endlich Antwort gegeben! Ich habe das Buch buchstäblich verschlungen! Am Ende des Buches stand auch ein Gebet, wie man mit Jesus Bekanntschaft machen kann. Ich sprach das Gebet vor, und plötzlich habe ich das Gefühl gehabt, als ob jemand einen Pfeil in mein Herz geschossen hätte. Eine bis dahin unbekannte Freude und Frieden kam in mich. Auf einmal wusste ich, dass Jesus tatsächlich der Sohn Gottes, der Herr des Lebens und nicht nur eine Weihnachtsfigur oder ein Symbol für religiöse Menschen ist. Nach diesem Treffen mit Ihm begann ich wieder in der Bibel zu lesen. Vorher habe ich sie überhaupt nicht verstanden. Nachdem ich die Hauptfigur des Buches, Jesus als Christus kennen gelernt habe, auf einmal war darin alles verständlich. Ich habe mich darüber gewundert, wie so konnte ich sie vorher nicht verstehen, da es so einfach ist.
Ich habe verstanden, dass Jesus Christus der einzige Retter der Menschheit ist. Da der Geist und die Seele des Menschen nach dem physischen Tod weiter leben, hängt es von der Entscheidung jedes einzelnen ab, ob man nach dem Tod in der ewigen Verdammnis oder in dem ewigen Leben weiterlebt. Diese Entscheidung muss man in dem jetzigen irdischen Leben treffen. Nicht Buddha, Mohammed oder der namenlose „Gott“, nicht das aufrichtige Leben nach der Auffassung des Humanismus oder einer anderen Ideologie geben für uns Menschen die Fahrkarte in das Paradies, sondern Jesus Christus. Er ist der einzige, der aus dem Jenseits im Leib in unsere sichtbare Welt gekommen ist, deshalb ist sein Zeugnis der einzige authentische Bericht über die Existenz des Schöpfers des Universums.
Ich bin Gott sehr dankbar dafür, dass ich Seinen Sohn, Jesus Christus von Nazaret kennenlernen durfte, es ist nur schade für die vielen Jahre, die ich ohne Ihn geführt hatte!
Das Leben mit Ihm ist eine ständige Action ohne Langeweile mit einem positiven Ende. Entscheide dich für Jesus, du wirst diese Entscheidung nie bereuen! Er ist der beste Freund im Leben!

 

Jana

Im April 2001 in einer Gemeinde in der Slowakei, in Banská Bystrica begegnete ich Jesus.
Vorher hat mir über Ihn meine Freundin bereits erzählt, nur fand ich es oft komisch, irgendwie konnte ich es nicht verstehen... Aber meine Freundin war sehr positiv verändert worden und das machte mich neugierig.

Zu dieser Zeit lebte ich schon seit über 5 Jahren in Österreich und befand mich in einer sehr schwierigen Phase, was mein Privatleben anbelangt. Mein Ehemann hat mich nämlich mehrmals betrogen und letztendlich uns, mich und unsere, damals noch sehr kleine beiden Töchtern verlassen.

Für mich ist damals die Welt zusammengebrochen, wonach ich mich gesehnt habe, war auf einmal zerstört. Die Kraft, diese Situation zu bewältigen, hatte ich nicht mehr, ich musste Psychopharmaka nehmen...

Und Jesus hat mich in der Gemeinde mit 'Seinem Lichtstrahl berührt, ich brauchte keine Tabletten mehr. Es ging mir danach deutlich besser, aber ich wollte mit Gott doch wieder nichts zu tun haben. Erst im Oktober 2002 habe ich angefangen, mehr nach Gott zu suchen. Ich wollte hier in Wien unbedingt eine ähnliche Gemeinde finden, wie die in Banská Bystrica. Auch in dieser Sache hat mir meine Freundin geholfen. Sie gab mir die Adresse von der Hit Gemeinde in Wien, wofür ich ihr sehr dankbar bin.

Ich danke Gott für Seine Geduld und Treue mir gegenüber.
Er hat nicht nur mir geholfen, sondern auch meinen Kindern, weil ich unter Seiner Führung auch als alleinerziehende Mutter Seine schützende Hand über uns im alltäglichen Leben von Schritt für Schritt erlebe. Auch mit meinen Schwiegereltern habe ich eine gute Beziehung, wofür ich Gott sehr dankbar bin.

Als diplomierte Krankenschwester begegne ich Menschen, die ihre Hoffnung bereits verloren haben, und der Herr benützt mich immer wieder, ihnen Kraft und Mut zu geben, und das ist wunderbar.